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Zu seiner Zeit dominierte der BMW 328 den Rennsport. Als er Mitte der 1930er als Sportwagen entwickelt wurde hatte man gleich zwei Ziele im Visier: für die begüterte Kundschaft einen leistungsstarken Alltagswagen zu schaffen und internationale Anerkennung im Rennsport zu erreichen. AFM Typ 49.

Als der BMW 328 im Jahr 1936 der Öffentlichkeit präsentiert wurde jubelten die Zuschauer Ernst Henne zu. Der Motorrad-Weltrekordmann fuhr neuen Wagen am Nürburgring – als einziger BMW 328 im Starterfeld – und gewinnt die Zwei-Liter-Klasse ohne Kompressoren mit einem Durchschnitt von 101,5 Kilometern.
Mit zwei weiteren BMW 328 startet er beim Großen Preis von Frankreich noch im selben Jahr. Doch die Fahrzeuge sind noch nicht soweit und erst nachdem weiter entwickelt wurde waren die BMW 328 im Jahr 1937 auf Siegestour. Am 16. Mai beim Grand Prix des Frontières in Belgien, am 30. Mai beim Großen Preis von Bukarest.

Zum Ruhm der 328er trug auch der Sieg von Fritz Huschke von Hanstein mit Walter Bäumer bei, die am 28. April 1940 auf der 1600 km-Strecke der Mille Miglia alle anderen Fahrzeuge hinter sich ließen. Die drei 328-Roadster belegten außerdem die Plätze drei, fünf und sechs und machten 1940 die Mille Miglia zur Triumpf-Fahrt für BMW.

Neben den serienmäßigen BMW 328 gab es auch individuelle Karosserien wie beispielsweise die wunderschönen Varianten aus dem Hause Weinberger, Wendler oder Gläser. Zwei Stromlinienwagen gestaltet nach einem Entwurf von Freiherr Koenig-Fachsenfeld galten zu ihrer Zeit als besonders windschnittig.

Der AFM (Alexander von Falkenhausen Motorenbau) Typ 50 – von dem insgesamt zwei Stück auf der Fraueninsel uaf dem Chiemsee gebaut wurden – basierend auf der Motor- und Getriebetechnik des BMW 328. Rahmen und Fahrwerk entwickelte von Falkenhausen komplett neu. Die Karosserie aus Aluminium wurde auf der Fraueninsel im Chiemsee von Sepp Huber gebaut. Ausgeliefert wurde der AFM an den Rennfahrer Willy Heeks aus Bochum, der mit diesem Rennwagen 1952 beim Großen Preis von Deutschland am Nürburgring teilnahm. In der 18. Runde schied Heeks, auf dem siebten Platz liegend, wegen eines Schadens aus.

Eine Rarität ist auch der BMW 328 mit der AFM Karosserie, mit dem Renn-Legende Hans Stuck noch als 53 jähriger beim Grand Prix mitfuhr. Die Historie dieses Fahrzeuges ist eng verknüpft mit der des Veritas Gründers Ernst Loof, Lorenz Dietrich und Alexander von Falkenhausen, als ehemalige BMW-Ingenieure. Die AFM (Alex von Falkenhausen Motorenbau München) baute auf dem BMW 328 den ersten einsitzigen Rennwagen im Jahr 1949. Der ausgesprochen gefällige Monoposto, AFM Typ 49 wurde nur zwei Mal gebaut. Trotz der beschränkten Mittel, die zur Verfügung standen gab es zukunftsweisende Ideen, die an diesem Fahrzeug verwirklicht wurden wie beispielsweise eine auf einem Gitterrohr-Rahmen aufgebaute Karosserie, eine Hinterachse von De Dion und ein schräg gestellter Motors, der eine sehr niedrige Einbau-Position erlaubte.

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